Angedacht

„Ich suche meinen Gott im Wald.“

Liebe Gemeinde!

Diesen Satz habe ich im Laufe meines Lebens schon ziemlich oft gehört – vor allem von Leuten, die mir damit sagen wollten, warum sie nicht in die Kirche gehen. Im Wald, so ihre Begründung, fänden sie viel mehr zur Ruhe und zu Gott als in der Kirche.

Für mich gehört beides zusammen. Kaum ein Tag vergeht, an dem ich nicht wenigstens für ein paar Minuten im Wald bin – und Gott für die Schönheit der Natur danke, die ich erleben darf. Es vergeht aber auch kein Tag, an dem ich nicht das Wort Gottes höre und die Gemeinschaft mit anderen Menschen suche, die meinen Glauben teilen und die ich in der Kirche finde.

Beides lässt sich gut miteinander verbinden und in Einklang bringen: Das Hören auf Gottes Wort in der Ruhe der Natur und das Hören auf Gottes Wort, das in der Bibel steht und in der Kirche verkündigt wird. Beides gehört zusammen. Der Pfarrer und Liederdichter Paul Gerhardt lebte in einer Zeit, in der nicht nur die Städte und Dörfer Deutschlands, sondern auch die Felder und Wälder vernichtet worden waren.

Schwedische Truppen hatten seine Heimat im heutigen Brandenburg dem Erdboden gleichgemacht und in den Wäldern gewütet, als er fünf Jahre nach dem Ende des Dreißigjährigen Krieges des Lied „Geh aus, mein Herz, und suche Freud in dieser lieben Sommerzeit“ schreibt, in dem er allen Widrigkeiten zum Trotz Gott für die Schönheit der Natur dankt, aber auch die folgende Bitte äußert:
„Mach in mir deinem Geiste Raum, dass ich dir werd ein guter Baum, und lass mich Wurzel treiben. Verleihe, dass zu deinem Ruhm ich deines Gartens schöne Blum und Pflanze möge bleiben, und Pflanze möge bleiben.

Erwähle mich zum Paradeis und lass mich bis zur letzten Reis an Leib und Seele grünen, so will ich dir und deiner Ehr allein und sonsten keinem mehr hier und dort ewig dienen, hier und dort ewig dienen.“

In diesem Sinne wünsche ich allen Urlaubsreisenden eine gute Reise und allen anderen möglichst viele Spaziergänge im schönen Hunsrück.

Ihr / Euer
Pfarrer Johannes Dübbelde


Dankeschön!

Unermüdlich engagieren sich zahlreiche Mitarbeiter im CVJM Emmelshausen und der KonfiArbeit unserer Gemeinde. Sie helfen vielen Kindern und Heranwachsenden, Gott kennen und lieben zu lernen. Auf dem Weg mit Jesus Christus sind sie treue Begleiter. Auch in diesem Jahr gab es wieder eine Einladung um ihnen zu zeigen: Euer wertvoller Einsatz wird wahrgenommen und geschätzt! Im Fackelschein wanderten wir am 5. 1. 2018 durch die winterliche Landschaft. An geeigneter Stelle machten wir Rast. Jeder durfte sich als Feuerspucker versuchen. Nach und nach trauten sich fast alle und staunten, was in ihnen steckt. Die Wanderung endete bei Pizza und Pasta in gemütlicher Runde.


Weltgebetstag der Frauen 2018

Ein Gebet wandert um die Welt. 24 Stunden lang sind Frauen in mehr als 100 Ländern im Gebet, Gesang und Information über Sorgen und Nöte miteinander verbunden. Dieses Jahr haben die Frauen aus Surinam in Südamerika eingeladen. Das Motto lautete: „Gottes Schöpfung ist sehr gut“ Surinam ist das kleinste Land Südamerikas. Es steht nicht nur für eine bunte Natur- und Tiervielfalt, sondern auch für die Fülle von Menschen mit unterschiedlichem Migrations- und Religionshintergrund, die friedlich in einer Gesellschaft zusammenleben.

In diesem Jahr machten uns klirrende Kälte und die Grippe schwer zu schaffen. Umso erfreulicher war es doch, mit knapp 30 Frauen und auch einigen Männern diesen Weltgebetstag in der evangelischen Kirche in Buchholz zu feiern. Es war ein erlebnisreicher, informativer und segensreicher Gottesdienst. Das Leben in Surinam hat uns sehr beeindruckt. Wir haben viel Erstaunliches gehört, wunderbare Lieder gesungen und betend das Leben in Surinam mitbegleitet.

Nach dem wunderschönen Gottesdienst durften sich alle über ein reichhaltiges Kuchenbüffet und eine, in den Farben Surinams, festlich geschmückte Kaffeetafel freuen. Ökumene wird bei uns gerne gelebt und gepflegt. So ging dieser Weltgebetstag mit netten und anregenden Gesprächen zu Ende.

Danke an das Vorbereitungsteam, die Leser, die Musik, die Bäcker und alle, die helfend dabei waren.


Predigt zu Karfreitag 2018

Das einmalige Opfer Christi:
Nicht aus der Mottenkiste der Geschichte, sondern hochaktuell!

Die Predigt von Pfarrer Markus Risch kann hier gelesen werden.


Ihre Ansprechpartner zu Trauungen, Taufen, Bestattungen

Liebe Gemeinde!
Die Pfarrer unserer Gemeinde bemühen sich sehr darum, bei den sogenannten „Amtshandlungen“ (Taufen, Trauungen, Bestattungen) Ihren individuellen Bedürfnissen gerecht zu werden. Das ist uns als Gemeinde ein wichtiges Anliegen!

In letzter Zeit stellen wir fest, dass die konkreten Zuständigkeiten unserer Pfarrer vielen nicht bekannt sind. Dies hat zur Folge, dass die Mitarbeiterinnen unseres Gemeindebüros sich häufig mit Anfragen beschäftigen müssen, die die Zuständigkeiten der beiden Pfarrer betreffen.

Pfarrer Dübbelde (Tel. 06746 343) ist zuständig für alle Orte der Verbandsgemeinde Emmelshausen mit Ausnahme der Stadt Emmelshausen.
Im Einzelnen sind dies die folgenden Orte: Halsenbach, Ehr, Mermicher Hof, Ehrer Heide, Kratzenburg, Dieler, Ney, Gondershausen, Mermuth, Beulich, Morshausen, Schwall, Dörth, Hungenroth, Karbach, Leiningen mit Lamscheid, Norath, Pfalzfeld mit Nenzhäuserhof, Hausbay, Lingerhahn, Maisborn, Niedert, Thörlingen, Bickenbach, Mühlpfad, Badenhard, Birkheim und Utzenhain. Außerdem kümmert er sich um die Gottesdienste sowie die Seelsorge und die Bestattungen von Menschen mit Wohnsitz im Altenheim Emmelshausen. Ausnahmen sind möglich, wenn eine Beerdigung z.B. von dem Pfarrer bzw. der Pfarrerin des ursprünglichen Heimatwohnsitzes der verstorbenen Person gewünscht wird.

Pfarrer Risch (Tel. 06747 326) ist zuständig für die Stadt(!) Emmelshausen sowie die Orte Buchholz, Herschwiesen, Oppenhausen, Windhausen, Hübingen, Udenhausen und Nörtershausen mit Pfaffenheck. Darüber hinaus verantwortet er zurzeit die Konfirmandenarbeit der Gesamtgemeinde.
Wenn Sie eine Ausnahme von dieser Regel wünschen, bitten wir Sie, zunächst mit dem für Sie zuständigen Pfarrer Kontakt aufzunehmen. Der Umweg über unser Gemeindebüro ist nur zeitraubend und in der Sache auch nicht erforderlich.

Wir sagen herzlichen Dank für Ihr Verständnis!

Das Presbyterium