Liebe Leserinnen und Leser,

Woher soll ich wissen, was morgen sein wird?

Ich schreibe diese Zeilen an einem der superheißen Sommertage Anfang August. Die ganze Welt wird erschüttert von Corona, und ich soll planen für Erntedank, für den Herbst, für Totensonntag und irgendwie auch schon für Weihnachten.
Woher um alles in der Welt soll ich nur wissen, ob Gottesdienste und andere Veranstaltungen dann überhaupt möglich sein werden? Ich kann es gar nicht wissen! Darf ich deshalb die Hände in den Schoß legen und mir einreden, dass alles Tun keinen Sinn hat?

Während ich mir über diese Frage den Kopf zerbreche höre ich, wie auf dem Acker hinter unserer Pfalzfelder Kirche ein Bauer sein Feld bestellt (siehe Titelfoto). Heuernte ist angesagt! Warum? Natürlich wegen dem Vieh, das auch im Winter etwas zu fressen und Heu im Stall haben will. Das jedenfalls sagt mir der Bauer. Wissen kann er das auch nicht.

Der Standpunkt des Landwirts kann mir eine Lehre sein: Es ist nicht wichtig, ob wir im Voraus wissen, ob oder wie sich die Dinge entwickeln, die wir heute anpacken. Entscheidend ist, DASS! wir hier und heute tun, was unsere Aufgabe ist. Ob unser Tun von Erfolg gekrönt sein wird ist nicht unsere, sondern Gottes Angelegenheit.

Also schreibe ich Artikel für diesen Gemeindebrief; wohl wissend, dass „Corona“ das Zeug hat, uns auch in den kommenden Monaten noch den einen oder anderen Strich durch die Rechnung zu machen, was z.B. zum Ausfall von Veranstaltungen, Orts- und/oder Terminänderungen führen kann. Wofür ich Sie und Euch schon jetzt um Entschuldigung bitte. In diesem Sinne grüße ich Sie und Euch als

Ihr und Euer
Pfarrer Johannes Dübbelde

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