Angedacht

Johannes DübbeldeEinfach mal abschalten.
Was machen Sie denn so im Urlaub? Einfach mal abschalten, weil in den letzten Monaten wieder mal so viel los war? Das kann ich gut verstehen! Der Urlaub ist für viele Menschen eine Zeit, in der sie so manches wieder sehen oder wahrnehmen, was sie lange Zeit – oder vielleicht noch nie so richtig wahrgenommen haben. Zum Beispiel die Landschaft, den eigenen Garten in seiner Schönheit oder die Familie.

Es gibt viel Schönes in dieser Welt, das uns immer umgibt, als Geschenk sozusagen, was wir aber oft nicht sehen, weil es zugedeckt wird durch den Alltag, der uns gefangen hält. Wenn ich in der Bibel den 139. Psalm lese, dann wird mir klar: Der Beter dort hat sich auch die Zeit genommen, einfach mal abzuschalten, tief durch zuatmen, um dann zu beten: „Mein Gott, von allen Seiten umgibst Du mich und hältst Deine Hand über mir.“ (Psalm 139,5)

Sollen wir das wirklich glauben, dass Gott in allem ist, was uns umgibt? Ich denke nicht, dass Gott sich in jedem einzelnen Gegenstand befindet, der uns umgibt. Ich glaube aber, dass er immer da ist. So wie die Luft, die wir atmen. Wie sehr wir sie brauchen, merken wir manchmal erst, wenn sie uns fehlt. Wenn uns der Atem stockt oder irgend etwas uns die Sprache verschlägt. Der Psalmbeter staunt. Er fühlt sich geborgen, weil er erkennt: „Was ich auch tue – Gott ist da. Wo ich auch bin – Gott ist auch dort!“

Für mich heißt das: Ich darf auch mal “einfach abschalten”. Ich soll es sogar. Zum Beispiel am siebten Tag der Woche, dem sonntäglichen Ruhetag. Oder auch im Urlaub. Weil Gott mir die Ruhe gönnt.Wo auch immer Sie den Sommer erleben: Ich wünsche Ihnen die Erfahrung, dass Gott da ist. Immer.

Ihr
Pfarrer Johannes Dübbelde


gute_nacht_kircheGute-Nacht-Kirche

Singen, eine Gute-Nacht-Geschichte hören, andere Kinder treffen – und sich mit Gebet und Segensritual auf die Nacht vorbereiten

… an jedem Mittwoch in den Sommerferien von 17.30
bis 18.00 Uhr

… im Spielschiff der Ev. Kirche in Emmelshausen,
Kirchstr. 8.

… für alle Kinder von 1-6 Jahren und ihre Eltern,
Großeltern, …

Herzliche Einladung!!

 


Kirchturm Pfalzfeld: Ein “Sorgenkind erster Güte”

Kirchturm PfalzfeldÖffentlicher Informationsabend am 15. Juni 2016 um 19.30 Uhr im Evangelischen Gemeindehaus in Pfalzfeld, Kirchweg Der Turm der Pfalzfelder Kirche ist baufällig. Zwar bestehen nach Auskunft unseres Statikers zur Zeit (noch) keine sicherheitsrelevanten Risiken, die eine Absperrung des Friedhofsbereichs erforderlich machen würden, doch dieser Zustand kann sich schon mit dem nächsten Sturm einstellen, der über den Hunsrück fegt. Eine Sanierung des Kirchturms in der Form, die seit Jahrhunderten das öffentliche Erscheinungsbild von Pfalzfeld prägt und auch so etwas wie das “Wahrzeichen von Pfalzfeld” ist, wird mit Kosten in Höhe von weit mehr als 300.000 Euro veranschlagt.

Kirchturm Pfalzfeld2

Zeichnung: Die Pfalzfelder Kirche im Oktober 1937

Diese Maßnahme, sollte sie überhaupt durchgeführt werden können, kann unsere Kirchengemeinde nur dann ins Auge fassen, wenn die interessierte Öffentlichkeit, also Bürger und Kommunalgemeinde(n) sich an einem solchen Projekt nachhaltig beteiligen. Sollte dies nicht der Fall sein, muss die Evangelische Kirchengemeinde den Komplettabbau des Dachstuhls und die Errichtung z.B. eines Flachdachs oder den sicherheitstechnisch verantwortbaren Verfall des Kirchturms in Erwägung ziehen. Um festzustellen, ob es die “interessierte Öffentlichkeit” überhaupt gibt, und, wenn ja, wie groß sie ist, laden wir zu dem oben angegegenen Datum in unser Evangelisches Gemeindehaus neben der Kirche in Pfalzfeld ein.

Pfarrer J. Dübbelde, Vorsitzender des Presbyteriums
Werner Knieling, Baukirchmeister


Besuch aus Frankreich

Gastgeber gesucht

Vom 28. Oktober bis 1. November bekommen wir Besuch von einem Kirchenchor aus Frankreich. Die Gäste sind Mitglieder der EPUMA, der “Église Protestante Unie Montpellier Agglomération”, der Evangelischen Kirche im Großraum Montpellier. In Vorbereitung dieses Besuchs möchte ich fragen, wer sich vorstellen kann, in dieser Zeit einen oder zwei Gäste aufzunehmen und zu beherbergen.

Tagsüber ist ein gemeinsames Programm vorgesehen. Auch ein Konzert ist in Planung. Singen Sie gerne, haben aber keine Zeit, sehr viele Temine wahrzunehmen? – Dann ist unser Projektchor genau das Richtige für Sie!

Die Franzosen möchten gerne mit uns zusammen singen! Schön wäre es, wenn sich dazu, wie schon in der Vergangenheit, wieder ein Projektchor zusammenfinden könnte.

Koordination und Informationen: Pfarrer Dübbelde,
Tel. 06746 343

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Der Kirchenchor aus Montpellier (2015). Foto: J. Dübbelde


Unsere Jugend dauerhaft fördern – Jugendleiterstelle ab Sommer 2016

Noch im alten Jahr hat unser Presbyterium beschlossen, gemeinsam mit unserer Nachbargemeinde Vierthäler (Bacharach und Umgebung) einen Kooperationsvertrag einzugehen, um gemeinsam einen 100%-Jugendleiter zu beschäftigen. Dieser soll in unserer Gemeinde vor allem mit der Anwerbung, Fortbildung und Begleitung von ehrenamtlich tätigen Jugendlichen betraut werden und sonstige Projekte der Kinder- und Jugendarbeit durchführen. Die Gemeinde Vierthäler bot sich auch deshalb als Kooperationspartner der Wahl an, weil dort mit Lutz Brückner-Heddrich bereits ein erfahrener Mitarbeiter tätig ist, der über die entsprechenden Qualifikationen verfügt, die wir im Vorderhunsrück benötigen. Seine Stelle „im Tal“ wäre aber ohne einen Kooperationspartner gefährdet gewesen. So ergibt sich durch die Kooperation eine sog. Win-Win-Situation für beide Gemeinden: Vierthäler behält ihren beliebten Jugendleiter, und wir profitieren künftig von seinen Kenntnissen.

Offizieller Start der Kooperation wird nach den Sommerferien 2016 sein, wenn alle Formalitäten und noch einige Finanzierungsvorbehalte geklärt sein werden.

Mit der Jugendleiterstelle für den Vorderhunsrück erfüllt sich ein lang gehegter Wunsch vieler Gemeindeglieder, denn wir sind eine – vom Altersdurchschnitt – recht junge Gemeinde, die noch mehr im Bereich der Kinder- und Jugendarbeit tun kann, als sie dies bis jetzt ohnehin schon tut. Freilich: Unser Haushalt gibt bisher noch nicht die notwendigen Finanzmittel her, um eine solche Stelle zusätzlich zu den übrigen Diensten bereitzuhalten.

Momentan sind wir deshalb im Presbyterium mit „Klinkenputzen“ beschäftigt: Wir versuchen Fördermittel auf Kirchenkreisebene und bei einschlägigen Stiftungen „locker“ zu machen. Außerdem wird es in den nächsten Jahren immer wieder auch besondere Kollekten und Spendenbriefe innerhalb unserer Gemeinde geben. Doch wir glauben, das lohnt sich: Denn mit einer hochwertigen Kinder- und Jugendarbeit hat nicht nur unsere Gemeinde eine Zukunft, auch die Jugendlichen selbst profitieren durch die professionelle Anleitung und die Werte, die ihnen in der evangelischen Jugendarbeit vermittelt werden.

In diesem Zusammenhang bedanken wir uns ganz herzlich bei allen Spendern für das Kirchgeld im Herbst 2015, das voll und ganz zugunsten der neuen Jugendleiterstelle gehen wird. Insgesamt kam (bisher) ein Betrag von ca. 5.500 Euro zusammen. Damit haben wir schon fast die fehlenden Mittel für ein Jahr zusammen. Um die Stelle dauerhaft zu sichern sind jedoch weitere Anstrengungen notwendig.

Vielleicht kann sich ja auch der ein oder andere vorstellen zum Dauerspender zu werden? Beachten Sie dazu bitte das Formular im Anschluss an diesen Artikel. Noch einmal: Herzlichen Dank!

In einem der nächsten Gemeindebriefe wird sich Herr Brückner-Heddrich auch selbst vorstellen. Wir freuen uns schon jetzt auf die gemeinsame Arbeit und wünschen ihm und den Jugendlichen unserer Gemeinde Gottes reichen Segen.

Markus Risch,
Pfr. (Vorsitzender des Jugendausschusses)


Lesezeit: “Treibsand” von Henning Mankell

Bei dem Buch, das ich Ihnen heute ans Herz legen möchte, handelt es sich um ein autobiographisches Buch mit dem Titel „TREIBSAND”.

Was es heißt, ein Mensch zu sein“. Ich begab mich mit diesem Buch auf eine Reise um über die Themen Tod und Menschsein nachzudenken und mich mit dem Bild des „Treibsands“ auseinanderzusetzen. Aber es geht in diesem Buch auch um Standpunkte, um politisches Engagement. Es geht um existentielle Fragen des Individuums und der Menschheit insgesamt.

Alle Menschen sind unwillkürlich irgendwann mit dem eigenen Tod konfrontiert. Ob durch eine reale Diagnose oder durch das Bewusstsein der eigenen Endlichkeit. Die Diagnose Krebs versetzt immer noch in Schockstarre, weil jeder im Familien- oder Freundeskreis oder sogar am eigenen Leibe bereits damit und mit den Folgen leben musste. Krebs geht oftmals einher mit belastenden Therapien, Schmerzen, Verlust von Fähigkeiten, der Lebensqualität, der körperlichen Unversehrtheit; noch immer gibt es nicht für alle Erkrankte Heilung.

Immer noch gibt es kein Allheilmittel gegen den Krebs; wird es wahrscheinlich auch nie geben, weil die Erkrankung so individuell ist wie der Mensch selbst. Deshalb fühlt man sich nach der Diagnose wie in einer Todeszelle und wartet auf Begnadigung.

In genau dieser lebensbedrohlichen Situation befindet sich der Autor und schreibt ein Buch. Er kämpft schreibend gegen das Unvermeidliche, den Tod, ob dieser nun mit dieser Erkrankung oder irgendwann unter anderen Vorzeichen kommt. Kunst in welcher Form auch immer gibt das Gefühl, etwas über den Tod hinaus bewahren zu können, in einer Schöpfung weiterzuleben. Auch dies thematisiert Henning Mankell. Aber wer jetzt denkt, das Buch bestehe aus Jammern und Klagen – weit gefehlt.

Nein, im Angesicht der Diagnose befasst sich der Autor mit dem Thema Endlichkeit als solcher, auch der Endlichkeit von Kulturen, von Zivilisationen. Dabei wird er auch politisch, beschäftigt sich mit der Problematik der Endlagerung von Atommüll und der Hinterlassenschaft unseres Zivilisationsmülls an nachfolgende Generationen.

Ich habe das Buch wie einen Krimi in einem Rutsch gelesen und lese immer wieder einzelne Passagen, die mich besonders beeindruckt oder angerührt haben. Dennoch kann man sich für dieses Buch auch Zeit lassen. Man kann es auch verhalten lesen und längere Pausen zulassen. Die braucht es auch, da manches entsprechend nachwirkt. Das Buch besteht aus vielen einzelnen kurzen Kapiteln, die thematisch nicht unbedingt miteinander verknüpft sind. Gerade wenn man wenig Zeit zum Lesen hat, ist dieses Buch eine gute Wahl.

Es erscheint mir wie ein großer Apothekerschrank mit vielen Schubladen. In jeder Schublade steckt eine Geschichte. Diese Geschichten holen aus der Realitätab, und man betritt einen stillen, in sich abgeschlossenen Raum. Mit diesem Buch ist mir Henning Mankell zum Freund geworden. Ich hätte mich gerne mit ihm an einen Tisch gesetzt und über das eine oder andere Thema diskutiert.

Wer Lust hat auf ein tiefes und schönes, manchmal auch trauriges Buch, ein Buch, das vom Leben erzählt und vom Menschsein, ein Buch ,das nachdenklich macht, der sollte es lesen.

Wer es von Ihnen noch nicht wusste, Henning Mankell ist im letzten Jahr an den Folgen seiner Krebserkrankung im Alter von 67 Jahren verstorben. Aber er hat uns unter anderem dieses Buch – wie ein Testament – hinterlassen. Und in diesem Buch ist er mir sehr lebendig.

(Zsolnay Verlag, ISBN 978-3-552-05739-4, 24,90 €)

Marina Knieling


Flüchtlingshilfe

Kriege, Krisen und Armut veranlassen Menschen ihre Heimat zu verlassen, um ihr Überleben oder ihre Wünsche nach Frieden oder Menschenwürde zu verwirklichen. Seit nunmehr einem Jahr finden diese Menschen ein dauerhaftes oder auch nur vorübergehendes Zuhause bei uns. Die Motive und Träume sind so unterschiedlich wie die Menschen selbst, und gerade in den letzten Wochen sind viele dieser Träume zerplatzt. Menschen, die sich zum ersten Mal nicht um ihr tägliches Essen Gedanken machen mussten und deren Kinder regelmäßig in die Schule gehen durften, mussten wieder in ihre Heimat zurückkehren.

Andere Flüchtlinge haben begonnen sich in den Alltag einzufinden. Die Verständigung fällt leichter, Praktika ermöglichen erste Kontakte mit dem Arbeitsleben, und auch unsere Kirchen sind Anlaufpunkte geworden. Ob Gottesdienste, Sprachkurse oder das tolle Konzert der Hunsrück-Gospel-Family – unsere neuen Mitbürger waren und sind dabei.

Aber ein Ende des Zuzugs ist nicht abzusehen und stellt Verwaltung, ehrenamtliche Helfer und die Bevölkerung vor immer neue Herausforderungen. Die sich fast wöchentlich ändernde Rechtslage im Hinblick auf Aufenthaltsstatus, Zugang zum Arbeitsmarkt, Organisation der Erstaufnahme oder Versorgung sorgt für Verwirrung und macht nachhaltige Unterstützung auf allen Ebenen schwierig.

Schwierigkeiten sind dazu da, dass man sich ihnen stellt und versucht, vor Ort Lösungen im Sinne der Betroffenen zu entwickeln. Daran arbeiten zahlreiche ehrenamtliche Helfer, die öffentliche Verwaltung, die Kirchen und die Wohlfahrtsverbände.

Wer sich in die vielfältigen Aufgaben der Flüchtlingshilfe einbringen möchte, Wohnraum zur Verfügung stellen kann, Arbeitsmöglichkeiten bietet, einzelne Personen oder Familien als „Pate“ betreuen möchte oder ganz eigene Ideen mitbringt, kann unter fluechtlingshilfe@emmelshausen.de mit den ehrenamtlichen Helfern Kontakt aufnehmen.

Aktuelle Informationen sind in der Facebook-Gruppe „Flüchtlingshilfe in der Region Emmelshausen“ verfügbar.

Geldspenden an die ehrenamtliche Flüchtlingsarbeit können unter dem Stichwort FLÜCHTLINGSHILFE auf folgendes Konto

Evangelische Kirchengemeinde Emmelshausen-Pfalzfeld
Volksbank Hunsrück-Nahe eG BIC: GENODED1KHK, IBAN: DE82 5606 1472 0000 3178 50

eingezahlt werden.
Alexander Baumer


Presbyteriumswahlen 2016

Liebe Gemeinde,
nach den Gemeindeversammlungen am ersten und zweiten Advent haben sich sowohl im Wahlbezirk Buchholz/Emmelshausen als auch im Wahlbezirk Badenhard/Pfalzfeld genau so viele Kandidaten gefunden, wie das Presbyterium Plätze festgelegt hatte.

Diese Liste wurde dem Kreissynodalvorstand des Kirchenkreises Koblenz vorgelegt, der in seiner Dezember-Sitzung beschloss, dass am 14. Februar in unserer Gemeinde keine Wahl stattfinden wird. Alle 17 Kandidatinnen und Kandidaten gelten damit als gewählt.

Im aktuellen Gemeindebrief (PDF-Dokument) haben sich alle Mitglieder des neuen Presbyteriums kurz vorgestellt. Wir danken ihnen für Ihre Bereitschaft dieses wichtige Amt zu übernehmen und wünschen ihnen von Herzen Gottes Geleit für ihren Dienst.

Für das Presbyterium
Pfr. Markus Risch, Vorsitzende


Zurüstung zur Predikantin

Seit Oktober 2015 befindet sich unser Gemeindemitglied Marina Knieling in der Zurüstung zur Prädikantin und erhält damit das „Rüstzeug“, um künftig Gottesdienste und auch Amtshandlungen wie Taufen, Trauungen und Beerdigungen übernehmen zu dürfen.
Nach einem fachlich-theologischen Einführungskurs in Wuppertal geht es für sie in die Praxis. Unter Betreuung ihres Mentors, Pfarrer Markus Risch, wird sie in Kürze Predigten und Gottesdienste in der Gemeinde halten.

Während der Zurüstung ist aber neben „learning by doing“ in der Gemeinde auch die Teilnahme von entsprechenden Kursen in Nümbrecht und Wuppertal angesagt. Im Unterschied zu einem hauptamtlichen Pfarrer übt sie den Dienst ehrenamtlich aus und verfügt nicht über ein Theologiestudium. Ihr Predigtdienst wird durch theologisches Interesse und Lebens- und Berufserfahrung geprägt, so wie es allen Prädikanten/Prädikantinnen zu eigen ist.
In unserer Gemeinde leisten Holger Pederzani und Friedhelm Nagel bereits diesen für die Gemeinde wertvollen Dienst.

In Ergänzung zum hauptamtlichen Prediger, dem Pfarrer, der Pfarrerin, sollen durch den Prädikantendienst Erfahrungen aus der – nicht unbedingt kirchlichen – Arbeits- und Lebenswelt in den Predigtdienst einfließen. Als Diplom-Verwaltungswirtin ist Marina Knieling in der Bundeswehrverwaltung beschäftigt, verheiratet und hat eine Tochter.

Wir wünschen Marina Knieling Gottes Segen für ihren Weg.


Predigtreihe in der Passionszeit: “Passion Film”

Während viele Menschen nicht mehr in der Bibel lesen, spielen biblische und religiöse Motive im Kino und im Fernsehen eine immer stärkere Rolle. An drei Sonntagen wollen wir deshalb zentrale biblische Texte der Passionszeit mit Hilfe von (zum Teil vielleicht unerwarteten) Filmen bzw. Fernsehserien deuten:

14. Februar Star Wars“ und Matthäus 4,1-11: Die Versuchung der dunklen Seite

6. März James Bond, Dr. House und Jesaja 50,4-11: Der Schmerzensmann

20. März Clint Eastwood („Gran Torino“) und Jes 53,4-5: Leiden  für andere

Alle Gottesdienste finden in Buchholz und/oder Emmelshausen zur üblichen Zeit statt (s. Gottesdienstplan). Anschließend besteht Gelegenheit zum Predigtnachgespräch bei einer Tasse Kaffee oder Tee.

Für Rückfragen: Pfarrer Markus Risch, Tel. 06747 326

 


Krabbelgruppe feierte St. Martin

Die Kinder, die gemeinsam mit ihren Müttern und Vätern in der Vorwoche bereits Laternen gebastelt hatten, konnten es kaum erwarten: Am 10. November feierte die Emmelshausener Krabbelgruppe ihren Martinsumzug.

Zunächst lauschten alle der alten Geschichte vom Soldaten Martin von Tours, der aus Nächstenliebe eine Hälfte seines Mantels einem frierenden Bettler reichte. Anschließend hatte sich Martin selbst auf einem Steckenpferd angekündigt, dem man mit den selbstgebastelten Laternen in dem schon heiß erwarteten Umzug um die Kirche folgte. Zum Abschluss versammelten sich alle in der Kirche um gemeinsam Martinslieder zu singen.

Die Krabbelgruppe, die sich immer dienstags von 9.30 bis 11.00 Uhr im Ev. Gemeindehaus trifft, wird zurzeit von bis zu 25 Kindern besucht. Gemeinsam wird gesungen, gespielt und zeitweise auch gebastelt. Auch außerhalb der Krabbelgruppe können sich Eltern mit ihrem Nachwuchs, der noch nicht in den Kindergarten geht, im Ev. Gemeindehaus treffen: An jedem Wochentag gibt es entsprechende Angebote (z.B. auch der Kath. Familienbildungsstätte). Schauen Sie einfach in den Gemeindebrief, oder rufen Sie an: Tel. 06747 326.


Studienreise in die Europäische Kulturhauptstadt 2016

Breslau und Umgebung

breslauBreslau, Stadt der 100 Kirchen und 100 Brücken, wird auch „Schlesisches Venedig“ genannt. Kunst, Kultur, eine wechselhafte Geschichte und religiöse Traditionen sind hier zuhause. Viele historische Gebäude, die Dominsel und der Fluss Oder machen den einmaligen Charme der Stadt aus. Die wieder aufgebaute Altstadt, die während des Krieges zerstört wurde, gehört zu den schönsten in Polen. Im Jahr 2016 finden viele interessante Kulturveranstaltungen statt. Breslau ist dann nicht nur Europäische Kulturhauptstadt, sondern auch UNESCO-Welthauptstadt des Buches. Auf Ausflügen in die umliegende Region lernen Sie die kulturelle und landschaftliche Vielfalt Niederschlesiens mit seinen Bergen, Tiefebenen, klaren Flüssen, Waldgebieten und malerischen Städtchen kennen. Durch die Neuaufteilung Europas kurz nach Kriegsende liegt die Stadt seither auf dem Staatsgebiet Polens.

Die bewegte deutsch-polnische Geschichte, politisch geprägte Inhalte sowie das Leben und Arbeiten Dietrich Bonhoeffers sind zentrale Programmpunkte der Reise.
Das Evangelische Erwachsenenbildungswerk Rheinland-Süd e.V. bietet diese Reise in Kooperation mit dem Reiseveranstalter Conti-Reisen an. Die Leitung hat Pfarrerin Margit Büttner, Bildungsreferentin im eeb.

Termin: 17.08. – 22.08.2016. Die Hin- und Rückreise erfolgt mit der Lufthansa ab Frankfurt/Main. Der Reisepreis beträgt im DZ 1075,- € Einzelzimmerzuschlag 150,- €.
Anmeldeschluss: 01.04.2016.
Nähere Informationen finden Sie unter www.eeb-sued.de oder auf Anfrage unter Telefon 06761 7018 bzw. 0261 9116164.


Baumaßnahmen in unserer Gemeinde

Kein Glockengeläut in Pfalzfeld

Es ist nicht zu überhören; in Pfalzfeld läuten die Glocken nicht mehr. Der Grund für das Einstellen des Glockengeläutes ist ganz profaner Natur. Glockenstuhl und Glockenstube sind durch Insektenbefall  und Fäulnis so stark geschädigt, dass das Schwingen der Glocken die Glockenstube zum Einsturz bringen kann.

Zusammen mit der Denkmalschutzbehörde arbeiten wir mit Hochdruck an einer Lösung. Schon jetzt ist sicher, die Sanierung des Glockenturms bedarf einer großen, insbesondere auch finanziellen Kraftanstrengung der Gemeinde.

Baumaßnahme an Badenharder Kirche

Derzeit laufen die seit langem geplanten Sanierungsarbeiten an der denkmalgeschützten Kirche in Badenhard. Die Sicherung der Bausubstanz ist soweit abgeschlossen. Aktuell laufen die Erhaltungsmaßnahmen wie z. B. die Dachreparatur sowie der Außen- und Innenanstrich.