Angedacht

Liebe Leserinnen und Leser,

„Mary, did you know that your baby boy will one day walk on water?
Mary, did you know that your baby boy will save our sons and daughters?
Did you know that your baby boy has come to make you new?
This child that you’ve delivered, will soon deliver you.“

„Maria, wusstest du, dass dein kleiner Junge eines Tages über Wasser läuft?
Maria, wusstest du, dass dein Kind eines Tages unsere Söhne und Töchter rettet?
Wusstest du, dass er kam um dich neu zu machen?
Dieses Kind, dass du aus dir geboren hast, wird dich bald befreien.“

Das ist der Text eines Gospel-Stückes, das die Hunsrück-Gospel-Family bereits vor einigen Jahren gesungen hat. Es setzt sich damit auseinander, wie es wohl für eine Mutter ist, wenn sie feststellt, dass ihr Kind eine ganz besondere Aufgabe hat. Und dass dieses Kind wirklich etwas ganz Besonderes ist – mehr noch als alle Kinder, die ohnehin immer etwas Besonderes sind.

Wie ist das für eine Mutter, wenn sie weiß, dass ihrem Kind Großes bevorsteht – und ganz Schweres….
Das Kind in der Krippe, das Maria bestaunt, ist der Retter der Menschheit. Doch wir alle wissen, dass diese Rettungstat sehr schwer für dieses Kind werden wird: Es bezahlt sie mit seinem Leben. Ahnt Maria das?

Mir persönlich ist es wichtig auch diesen Aspekt des Lebens Jesu in der Advents- und Weihnachtszeit hervorzuheben. Nicht, weil ich die fröhliche Erwartung und Feststimmung zerstören will, sondern weil dieser Aspekt zu unser aller Leben hinzugehört. Einer, der Jesus kurz nach seiner Geburt sieht und merkt, was das für ein besonderes Kind ist, ist Zacharias, der Vater Johannes des Täufers:

„Durch die herzliche Barmherzigkeit unseres Gottes wird uns besuchen das aufgehende Licht aus der Höhe, damit es erscheine denen, die sitzen in der Finsternis und Schatten des Todes, und richte unsere Füße auf den Weg des Friedens.“ (Lukasevangelium 1,78-79)

Er sieht das Licht des Trostes, das dieses besondere Kind ausstrahlt. Trost besonders für diejenigen, die im Finstern leben, die Leid und Tod ausgesetzt sind.
Auch in der Advents- und Weihnachtszeit gibt es sie – die Kranken, die Sterbenden, die Geflüchteten, die Trauernden, die an Leib und Seele Geschundenen.
Dieses Kind, so lieblich es in der Krippe erscheint, lässt sie alle nicht alleine. Es ist da für sie, teilt mit ihnen Leid und Schmerz – auch jetzt!

Dafür dürfen wir dankbar sein.

So grüßt Sie herzlich und wünscht Ihnen besinnliche Advents- und Weihnachtstage
Ihr Pfarrer Markus Risch


Ihre Ansprechpartner zu Trauungen, Taufen, Bestattungen

Liebe Gemeinde!
Die Pfarrer unserer Gemeinde bemühen sich sehr darum, bei den sogenannten „Amtshandlungen“ (Taufen, Trauungen, Bestattungen) Ihren individuellen Bedürfnissen gerecht zu werden. Das ist uns als Gemeinde ein wichtiges Anliegen!

In letzter Zeit stellen wir fest, dass die konkreten Zuständigkeiten unserer Pfarrer vielen nicht bekannt sind. Dies hat zur Folge, dass die Mitarbeiterinnen unseres Gemeindebüros sich häufig mit Anfragen beschäftigen müssen, die die Zuständigkeiten der beiden Pfarrer betreffen.

Pfarrer Dübbelde (Tel. 06746 343) ist zuständig für alle Orte der Verbandsgemeinde Emmelshausen mit Ausnahme der Stadt Emmelshausen.
Im Einzelnen sind dies die folgenden Orte: Halsenbach, Ehr, Mermicher Hof, Ehrer Heide, Kratzenburg, Dieler, Ney, Gondershausen, Mermuth, Beulich, Morshausen, Schwall, Dörth, Hungenroth, Karbach, Leiningen mit Lamscheid, Norath, Pfalzfeld mit Nenzhäuserhof, Hausbay, Lingerhahn, Maisborn, Niedert, Thörlingen, Bickenbach, Mühlpfad, Badenhard, Birkheim und Utzenhain. Außerdem kümmert er sich um die Gottesdienste sowie die Seelsorge und die Bestattungen von Menschen mit Wohnsitz im Altenheim Emmelshausen. Ausnahmen sind möglich, wenn eine Beerdigung z.B. von dem Pfarrer bzw. der Pfarrerin des ursprünglichen Heimatwohnsitzes der verstorbenen Person gewünscht wird.

Pfarrer Risch (Tel. 06747 326) ist zuständig für die Stadt(!) Emmelshausen sowie die Orte Buchholz, Herschwiesen, Oppenhausen, Windhausen, Hübingen, Udenhausen und Nörtershausen mit Pfaffenheck. Darüber hinaus verantwortet er zurzeit die Konfirmandenarbeit der Gesamtgemeinde.
Wenn Sie eine Ausnahme von dieser Regel wünschen, bitten wir Sie, zunächst mit dem für Sie zuständigen Pfarrer Kontakt aufzunehmen. Der Umweg über unser Gemeindebüro ist nur zeitraubend und in der Sache auch nicht erforderlich.

Wir sagen herzlichen Dank für Ihr Verständnis!

Das Presbyterium