Liebe Gemeinde!

evangelischer Pfarrer Markus Risch, EmmelshausenIn der Zeit vor Ostern – der Passions – oder Fastenzeit – beschäftigten wir uns in unserer Gemeinde an drei Abenden mit dem Thema „Sterben in Würde“. Wir hörten interessante Vorträge zu den Möglichkeiten der Palliativmedizin, zu Patientenverfügungen und auch zur ethischen Bewertung der Sterbehilfe.

Wir alle wünschen uns wahrscheinlich ein „seliges Sterben“, d.h. einen möglichst schmerzfreien Tod im Kreise unserer Lieben. Vieles ist da heute möglich: Sterbehospize, ambulante palliativmedizinische Betreuung, Sterbezimmer in Heimen und Krankenhäusern. Dennoch hatten wir gerade im vergangenen Jahr in Deutschland wieder eine Debatte über die aktive Sterbehilfe. Besonders ein Argument wurde von Befürwortern immer wieder stark gemacht: Ich möchte selbst bestimmen, wann es so weit ist.

So verständlich diese Haltung moderner Menschen auf der einen Seite auch scheint – ist sie wirklich richtig? Sind wir überhaupt unser eigener Herr?
An unseren Abenden in der Passionszeit wurde von allen Vortragenden – und auch vielen Zuhörenden – immer wieder geäußert: Kann ich wirklich vorher abschätzen, wie ich in welcher Situation gerne medizinisch behandelt werden will – und wie nicht? Bin ich wirklich selbst bestimmt, oder bestimmen mich nicht auch Einflüsse von außen – durch Angehörige oder Ärzte?

Und nicht zuletzt auch die Frage, mit der ich vielleicht an der ein oder anderen
Stelle anecken werde: Darf ich überhaupt in allen Dingen über mich selbst
entscheiden? Gehört mein Leben überhaupt m
ir? Die Bibel gibt hier eine eindeutige Antwort. Im Monatsspruch im Mai schreibt Paulus an die Gemeinde
in Korinth (1.Korinther 6,19): „Wisst ihr nicht, dass euer Leib ein Tempel des Heiligen Geistes ist, der in euch wohnt und den ihr von Gott habt? Ihr gehört nicht euch selbst.“

Das mag bevormundend klingen. Ich selbst sehe in diesen Worten aber auch eine Entlastung: Ich muss nicht mein Geschick immer selbst in die Hand nehmen. Das kann es mir und meinen Angehörigen auch in der Zeit des Sterbens leichtermachen. Natürlich dürfen wir die Möglichkeiten der modernen Palliativmedizin zur Schmerzlinderung nutzen. Und natürlich muss man einen Sterbeprozess nicht künstlich in die Länge ziehen. Doch aktiv einen Menschen in den Tod geben, ist nicht nur ein Schlag ins Gesicht all derjenigen, die ihr Leben im Leid leben müssen. Es ist auch das Öffnen einer Tür, die nicht wieder zu schließen ist: Am Ende müssen sich Schwerstkranke, die nicht vorzeitig gehen wollen, vielleicht irgendwann dafür rechtfertigen. Insofern ist es gut, dass die Bibel hier eine bewusste Grenze zieht. Wir gehören nicht uns selbst – vielmehr hat der Heilige Geist Gottes uns ergriffen. Und dieser Geist geht mit uns – in guten und in schweren Tagen.

So grüßt

Sie herzlich
Ihr Pfarrer Markus Risch


„Zeitgeist Angst“

So lautet das Thema der nächsten Thomasmesse, die am
Sonntag, den 10. April ab 17.00 Uhr in der Evangelischen Kirche in Emmelshausen
stattfinden wird.

Egal, ob man Nachrichten liest oder sich in den sozialen Medien bewegt: Die deutsche Gesellschaft ist im Augenblick zutiefst verunsichert. Flüchtlingsherausforderung, wachsende Radiakalisierung breiter Gesellschaftsschichten, überforderte Politiker. Doch ist Angst ein guter Ratgeber in schweren Zeiten? Dieser Frage wollen wir in diesem „etwas anderen“ Gottesdienst nachgehen. Die Predigt wird dabei Pfarrer Hans-Joachim Hermes aus Argenthal halten.
Die Thomasmesse ist ein besonderer Gottesdienst, der von einem ökumenisch besetzten Team aus Haupt- und Ehrenamtlichen vorbereitet wird. Neben einer „etwas anderen“ Predigt, moderner Musik und der Feier des Abendmahls als festen Bestandteilen gibt es während des Gottesdienstes auch besondere Gruppenangebote wie Predigtnachgespräch, Meditation, persönliche Segnung, Taizé-Gesänge und vieles mehr.

Kinder werden während des Gottesdienstes betreut. Im Anschluss besteht Gelegenheit zu einem kleinen Imbiss.

Herzliche Einladung!
Ihr Thomasmessenteam


Unsere Jugend dauerhaft fördern – Jugendleiterstelle ab Sommer 2016

Noch im alten Jahr hat unser Presbyterium beschlossen, gemeinsam mit unserer Nachbargemeinde Vierthäler (Bacharach und Umgebung) einen Kooperationsvertrag einzugehen, um gemeinsam einen 100%-Jugendleiter zu beschäftigen. Dieser soll in unserer Gemeinde vor allem mit der Anwerbung, Fortbildung und Begleitung von ehrenamtlich tätigen Jugendlichen betraut werden und sonstige Projekte der Kinder- und Jugendarbeit durchführen. Die Gemeinde Vierthäler bot sich auch deshalb als Kooperationspartner der Wahl an, weil dort mit Lutz Brückner-Heddrich bereits ein erfahrener Mitarbeiter tätig ist, der über die entsprechenden Qualifikationen verfügt, die wir im Vorderhunsrück benötigen. Seine Stelle „im Tal“ wäre aber ohne einen Kooperationspartner gefährdet gewesen. So ergibt sich durch die Kooperation eine sog. Win-Win-Situation für beide Gemeinden: Vierthäler behält ihren beliebten Jugendleiter, und wir profitieren künftig von seinen Kenntnissen.

Offizieller Start der Kooperation wird nach den Sommerferien 2016 sein, wenn alle Formalitäten und noch einige Finanzierungsvorbehalte geklärt sein werden.

Mit der Jugendleiterstelle für den Vorderhunsrück erfüllt sich ein lang gehegter Wunsch vieler Gemeindeglieder, denn wir sind eine – vom Altersdurchschnitt – recht junge Gemeinde, die noch mehr im Bereich der Kinder- und Jugendarbeit tun kann, als sie dies bis jetzt ohnehin schon tut. Freilich: Unser Haushalt gibt bisher noch nicht die notwendigen Finanzmittel her, um eine solche Stelle zusätzlich zu den übrigen Diensten bereitzuhalten.

Momentan sind wir deshalb im Presbyterium mit „Klinkenputzen“ beschäftigt: Wir versuchen Fördermittel auf Kirchenkreisebene und bei einschlägigen Stiftungen „locker“ zu machen. Außerdem wird es in den nächsten Jahren immer wieder auch besondere Kollekten und Spendenbriefe innerhalb unserer Gemeinde geben. Doch wir glauben, das lohnt sich: Denn mit einer hochwertigen Kinder- und Jugendarbeit hat nicht nur unsere Gemeinde eine Zukunft, auch die Jugendlichen selbst profitieren durch die professionelle Anleitung und die Werte, die ihnen in der evangelischen Jugendarbeit vermittelt werden.

In diesem Zusammenhang bedanken wir uns ganz herzlich bei allen Spendern für das Kirchgeld im Herbst 2015, das voll und ganz zugunsten der neuen Jugendleiterstelle gehen wird. Insgesamt kam (bisher) ein Betrag von ca. 5.500 Euro zusammen. Damit haben wir schon fast die fehlenden Mittel für ein Jahr zusammen. Um die Stelle dauerhaft zu sichern sind jedoch weitere Anstrengungen notwendig.

Vielleicht kann sich ja auch der ein oder andere vorstellen zum Dauerspender zu werden? Beachten Sie dazu bitte das Formular im Anschluss an diesen Artikel. Noch einmal: Herzlichen Dank!

In einem der nächsten Gemeindebriefe wird sich Herr Brückner-Heddrich auch selbst vorstellen. Wir freuen uns schon jetzt auf die gemeinsame Arbeit und wünschen ihm und den Jugendlichen unserer Gemeinde Gottes reichen Segen.

Markus Risch,
Pfr. (Vorsitzender des Jugendausschusses)


Lesezeit: “Treibsand” von Henning Mankell

Bei dem Buch, das ich Ihnen heute ans Herz legen möchte, handelt es sich um ein autobiographisches Buch mit dem Titel „TREIBSAND”.

Was es heißt, ein Mensch zu sein“. Ich begab mich mit diesem Buch auf eine Reise um über die Themen Tod und Menschsein nachzudenken und mich mit dem Bild des „Treibsands“ auseinanderzusetzen. Aber es geht in diesem Buch auch um Standpunkte, um politisches Engagement. Es geht um existentielle Fragen des Individuums und der Menschheit insgesamt.

Alle Menschen sind unwillkürlich irgendwann mit dem eigenen Tod konfrontiert. Ob durch eine reale Diagnose oder durch das Bewusstsein der eigenen Endlichkeit. Die Diagnose Krebs versetzt immer noch in Schockstarre, weil jeder im Familien- oder Freundeskreis oder sogar am eigenen Leibe bereits damit und mit den Folgen leben musste. Krebs geht oftmals einher mit belastenden Therapien, Schmerzen, Verlust von Fähigkeiten, der Lebensqualität, der körperlichen Unversehrtheit; noch immer gibt es nicht für alle Erkrankte Heilung.

Immer noch gibt es kein Allheilmittel gegen den Krebs; wird es wahrscheinlich auch nie geben, weil die Erkrankung so individuell ist wie der Mensch selbst. Deshalb fühlt man sich nach der Diagnose wie in einer Todeszelle und wartet auf Begnadigung.

In genau dieser lebensbedrohlichen Situation befindet sich der Autor und schreibt ein Buch. Er kämpft schreibend gegen das Unvermeidliche, den Tod, ob dieser nun mit dieser Erkrankung oder irgendwann unter anderen Vorzeichen kommt. Kunst in welcher Form auch immer gibt das Gefühl, etwas über den Tod hinaus bewahren zu können, in einer Schöpfung weiterzuleben. Auch dies thematisiert Henning Mankell. Aber wer jetzt denkt, das Buch bestehe aus Jammern und Klagen – weit gefehlt.

Nein, im Angesicht der Diagnose befasst sich der Autor mit dem Thema Endlichkeit als solcher, auch der Endlichkeit von Kulturen, von Zivilisationen. Dabei wird er auch politisch, beschäftigt sich mit der Problematik der Endlagerung von Atommüll und der Hinterlassenschaft unseres Zivilisationsmülls an nachfolgende Generationen.

Ich habe das Buch wie einen Krimi in einem Rutsch gelesen und lese immer wieder einzelne Passagen, die mich besonders beeindruckt oder angerührt haben. Dennoch kann man sich für dieses Buch auch Zeit lassen. Man kann es auch verhalten lesen und längere Pausen zulassen. Die braucht es auch, da manches entsprechend nachwirkt. Das Buch besteht aus vielen einzelnen kurzen Kapiteln, die thematisch nicht unbedingt miteinander verknüpft sind. Gerade wenn man wenig Zeit zum Lesen hat, ist dieses Buch eine gute Wahl.

Es erscheint mir wie ein großer Apothekerschrank mit vielen Schubladen. In jeder Schublade steckt eine Geschichte. Diese Geschichten holen aus der Realitätab, und man betritt einen stillen, in sich abgeschlossenen Raum. Mit diesem Buch ist mir Henning Mankell zum Freund geworden. Ich hätte mich gerne mit ihm an einen Tisch gesetzt und über das eine oder andere Thema diskutiert.

Wer Lust hat auf ein tiefes und schönes, manchmal auch trauriges Buch, ein Buch, das vom Leben erzählt und vom Menschsein, ein Buch ,das nachdenklich macht, der sollte es lesen.

Wer es von Ihnen noch nicht wusste, Henning Mankell ist im letzten Jahr an den Folgen seiner Krebserkrankung im Alter von 67 Jahren verstorben. Aber er hat uns unter anderem dieses Buch – wie ein Testament – hinterlassen. Und in diesem Buch ist er mir sehr lebendig.

(Zsolnay Verlag, ISBN 978-3-552-05739-4, 24,90 €)

Marina Knieling


Flüchtlingshilfe

Kriege, Krisen und Armut veranlassen Menschen ihre Heimat zu verlassen, um ihr Überleben oder ihre Wünsche nach Frieden oder Menschenwürde zu verwirklichen. Seit nunmehr einem Jahr finden diese Menschen ein dauerhaftes oder auch nur vorübergehendes Zuhause bei uns. Die Motive und Träume sind so unterschiedlich wie die Menschen selbst, und gerade in den letzten Wochen sind viele dieser Träume zerplatzt. Menschen, die sich zum ersten Mal nicht um ihr tägliches Essen Gedanken machen mussten und deren Kinder regelmäßig in die Schule gehen durften, mussten wieder in ihre Heimat zurückkehren.

Andere Flüchtlinge haben begonnen sich in den Alltag einzufinden. Die Verständigung fällt leichter, Praktika ermöglichen erste Kontakte mit dem Arbeitsleben, und auch unsere Kirchen sind Anlaufpunkte geworden. Ob Gottesdienste, Sprachkurse oder das tolle Konzert der Hunsrück-Gospel-Family – unsere neuen Mitbürger waren und sind dabei.

Aber ein Ende des Zuzugs ist nicht abzusehen und stellt Verwaltung, ehrenamtliche Helfer und die Bevölkerung vor immer neue Herausforderungen. Die sich fast wöchentlich ändernde Rechtslage im Hinblick auf Aufenthaltsstatus, Zugang zum Arbeitsmarkt, Organisation der Erstaufnahme oder Versorgung sorgt für Verwirrung und macht nachhaltige Unterstützung auf allen Ebenen schwierig.

Schwierigkeiten sind dazu da, dass man sich ihnen stellt und versucht, vor Ort Lösungen im Sinne der Betroffenen zu entwickeln. Daran arbeiten zahlreiche ehrenamtliche Helfer, die öffentliche Verwaltung, die Kirchen und die Wohlfahrtsverbände.

Wer sich in die vielfältigen Aufgaben der Flüchtlingshilfe einbringen möchte, Wohnraum zur Verfügung stellen kann, Arbeitsmöglichkeiten bietet, einzelne Personen oder Familien als „Pate“ betreuen möchte oder ganz eigene Ideen mitbringt, kann unter fluechtlingshilfe@emmelshausen.de mit den ehrenamtlichen Helfern Kontakt aufnehmen.

Aktuelle Informationen sind in der Facebook-Gruppe „Flüchtlingshilfe in der Region Emmelshausen“ verfügbar.

Geldspenden an die ehrenamtliche Flüchtlingsarbeit können unter dem Stichwort FLÜCHTLINGSHILFE auf folgendes Konto

Evangelische Kirchengemeinde Emmelshausen-Pfalzfeld
Volksbank Hunsrück-Nahe eG BIC: GENODED1KHK, IBAN: DE82 5606 1472 0000 3178 50

eingezahlt werden.
Alexander Baumer


Presbyteriumswahlen 2016

Liebe Gemeinde,
nach den Gemeindeversammlungen am ersten und zweiten Advent haben sich sowohl im Wahlbezirk Buchholz/Emmelshausen als auch im Wahlbezirk Badenhard/Pfalzfeld genau so viele Kandidaten gefunden, wie das Presbyterium Plätze festgelegt hatte.

Diese Liste wurde dem Kreissynodalvorstand des Kirchenkreises Koblenz vorgelegt, der in seiner Dezember-Sitzung beschloss, dass am 14. Februar in unserer Gemeinde keine Wahl stattfinden wird. Alle 17 Kandidatinnen und Kandidaten gelten damit als gewählt.

Im aktuellen Gemeindebrief (PDF-Dokument) haben sich alle Mitglieder des neuen Presbyteriums kurz vorgestellt. Wir danken ihnen für Ihre Bereitschaft dieses wichtige Amt zu übernehmen und wünschen ihnen von Herzen Gottes Geleit für ihren Dienst.

Für das Presbyterium
Pfr. Markus Risch, Vorsitzende


Zurüstung zur Predikantin

Seit Oktober 2015 befindet sich unser Gemeindemitglied Marina Knieling in der Zurüstung zur Prädikantin und erhält damit das „Rüstzeug“, um künftig Gottesdienste und auch Amtshandlungen wie Taufen, Trauungen und Beerdigungen übernehmen zu dürfen.
Nach einem fachlich-theologischen Einführungskurs in Wuppertal geht es für sie in die Praxis. Unter Betreuung ihres Mentors, Pfarrer Markus Risch, wird sie in Kürze Predigten und Gottesdienste in der Gemeinde halten.

Während der Zurüstung ist aber neben „learning by doing“ in der Gemeinde auch die Teilnahme von entsprechenden Kursen in Nümbrecht und Wuppertal angesagt. Im Unterschied zu einem hauptamtlichen Pfarrer übt sie den Dienst ehrenamtlich aus und verfügt nicht über ein Theologiestudium. Ihr Predigtdienst wird durch theologisches Interesse und Lebens- und Berufserfahrung geprägt, so wie es allen Prädikanten/Prädikantinnen zu eigen ist.
In unserer Gemeinde leisten Holger Pederzani und Friedhelm Nagel bereits diesen für die Gemeinde wertvollen Dienst.

In Ergänzung zum hauptamtlichen Prediger, dem Pfarrer, der Pfarrerin, sollen durch den Prädikantendienst Erfahrungen aus der – nicht unbedingt kirchlichen – Arbeits- und Lebenswelt in den Predigtdienst einfließen. Als Diplom-Verwaltungswirtin ist Marina Knieling in der Bundeswehrverwaltung beschäftigt, verheiratet und hat eine Tochter.

Wir wünschen Marina Knieling Gottes Segen für ihren Weg.


Predigtreihe in der Passionszeit: “Passion Film”

Während viele Menschen nicht mehr in der Bibel lesen, spielen biblische und religiöse Motive im Kino und im Fernsehen eine immer stärkere Rolle. An drei Sonntagen wollen wir deshalb zentrale biblische Texte der Passionszeit mit Hilfe von (zum Teil vielleicht unerwarteten) Filmen bzw. Fernsehserien deuten:

14. Februar Star Wars“ und Matthäus 4,1-11: Die Versuchung der dunklen Seite

6. März James Bond, Dr. House und Jesaja 50,4-11: Der Schmerzensmann

20. März Clint Eastwood („Gran Torino“) und Jes 53,4-5: Leiden  für andere

Alle Gottesdienste finden in Buchholz und/oder Emmelshausen zur üblichen Zeit statt (s. Gottesdienstplan). Anschließend besteht Gelegenheit zum Predigtnachgespräch bei einer Tasse Kaffee oder Tee.

Für Rückfragen: Pfarrer Markus Risch, Tel. 06747 326

 


Krabbelgruppe feierte St. Martin

Die Kinder, die gemeinsam mit ihren Müttern und Vätern in der Vorwoche bereits Laternen gebastelt hatten, konnten es kaum erwarten: Am 10. November feierte die Emmelshausener Krabbelgruppe ihren Martinsumzug.

Zunächst lauschten alle der alten Geschichte vom Soldaten Martin von Tours, der aus Nächstenliebe eine Hälfte seines Mantels einem frierenden Bettler reichte. Anschließend hatte sich Martin selbst auf einem Steckenpferd angekündigt, dem man mit den selbstgebastelten Laternen in dem schon heiß erwarteten Umzug um die Kirche folgte. Zum Abschluss versammelten sich alle in der Kirche um gemeinsam Martinslieder zu singen.

Die Krabbelgruppe, die sich immer dienstags von 9.30 bis 11.00 Uhr im Ev. Gemeindehaus trifft, wird zurzeit von bis zu 25 Kindern besucht. Gemeinsam wird gesungen, gespielt und zeitweise auch gebastelt. Auch außerhalb der Krabbelgruppe können sich Eltern mit ihrem Nachwuchs, der noch nicht in den Kindergarten geht, im Ev. Gemeindehaus treffen: An jedem Wochentag gibt es entsprechende Angebote (z.B. auch der Kath. Familienbildungsstätte). Schauen Sie einfach in den Gemeindebrief, oder rufen Sie an: Tel. 06747 326.


Studienreise in die Europäische Kulturhauptstadt 2016

Breslau und Umgebung

breslauBreslau, Stadt der 100 Kirchen und 100 Brücken, wird auch „Schlesisches Venedig“ genannt. Kunst, Kultur, eine wechselhafte Geschichte und religiöse Traditionen sind hier zuhause. Viele historische Gebäude, die Dominsel und der Fluss Oder machen den einmaligen Charme der Stadt aus. Die wieder aufgebaute Altstadt, die während des Krieges zerstört wurde, gehört zu den schönsten in Polen. Im Jahr 2016 finden viele interessante Kulturveranstaltungen statt. Breslau ist dann nicht nur Europäische Kulturhauptstadt, sondern auch UNESCO-Welthauptstadt des Buches. Auf Ausflügen in die umliegende Region lernen Sie die kulturelle und landschaftliche Vielfalt Niederschlesiens mit seinen Bergen, Tiefebenen, klaren Flüssen, Waldgebieten und malerischen Städtchen kennen. Durch die Neuaufteilung Europas kurz nach Kriegsende liegt die Stadt seither auf dem Staatsgebiet Polens.

Die bewegte deutsch-polnische Geschichte, politisch geprägte Inhalte sowie das Leben und Arbeiten Dietrich Bonhoeffers sind zentrale Programmpunkte der Reise.
Das Evangelische Erwachsenenbildungswerk Rheinland-Süd e.V. bietet diese Reise in Kooperation mit dem Reiseveranstalter Conti-Reisen an. Die Leitung hat Pfarrerin Margit Büttner, Bildungsreferentin im eeb.

Termin: 17.08. – 22.08.2016. Die Hin- und Rückreise erfolgt mit der Lufthansa ab Frankfurt/Main. Der Reisepreis beträgt im DZ 1075,- € Einzelzimmerzuschlag 150,- €.
Anmeldeschluss: 01.04.2016.
Nähere Informationen finden Sie unter www.eeb-sued.de oder auf Anfrage unter Telefon 06761 7018 bzw. 0261 9116164.


Baumaßnahmen in unserer Gemeinde

Kein Glockengeläut in Pfalzfeld

Es ist nicht zu überhören; in Pfalzfeld läuten die Glocken nicht mehr. Der Grund für das Einstellen des Glockengeläutes ist ganz profaner Natur. Glockenstuhl und Glockenstube sind durch Insektenbefall  und Fäulnis so stark geschädigt, dass das Schwingen der Glocken die Glockenstube zum Einsturz bringen kann.

Zusammen mit der Denkmalschutzbehörde arbeiten wir mit Hochdruck an einer Lösung. Schon jetzt ist sicher, die Sanierung des Glockenturms bedarf einer großen, insbesondere auch finanziellen Kraftanstrengung der Gemeinde.

Baumaßnahme an Badenharder Kirche

Derzeit laufen die seit langem geplanten Sanierungsarbeiten an der denkmalgeschützten Kirche in Badenhard. Die Sicherung der Bausubstanz ist soweit abgeschlossen. Aktuell laufen die Erhaltungsmaßnahmen wie z. B. die Dachreparatur sowie der Außen- und Innenanstrich.