Angedacht

Johannes Dübbelde

Manchmal frage ich mich, welche Bilder wohl an meinem geistigen Auge vorbeirauschen werden, wenn mir dermaleinst klar werden wird, dass mir gerade mein letztes Stündlein schlägt. Es gibt ja solche Momente, z.B. bei einem Autounfall, vor einer schweren Operation oder auch mal einfach zwischendurch.

Beim Nachdenken über diese Frage kommen mir ganz unwillkürlich Bilder in den Sinn, die zum Zeitpunkt ihres Geschehens “nichts Besonderes” waren. Zum Beispiel der Gang zum Kindergarten mit meinen Kindern. Sie hielten mich an der Hand, das gab ihnen Sicherheit; und mir gab es das Gefühl, dass Gott die Welt ganz wunderbar gemacht hat.
In der dunklen Jahreszeit wird mir immer wieder bewusst, dass es nicht immer die sogenannten “großen Momente” des Lebens sind, die am Ende in Erinnerung bleiben, sondern viel öfter die kleinen, auf den ersten Blick unscheinbaren Momente, deren eigentliche Wucht sich erst mit der Zeit entfaltet und die am Ende das Glück des Lebens dauerhaft prägen.

Wir Christen feiern an Weihnachten die Geburt eines kleinen Kindes, das ganz unscheinbar in einer schäbigen Herberge auf die Welt gekommen ist, schon kurz nach der Geburt ins Ausland fliehen musste und genau auf diese Weise als Sohn Gottes offenbar wurde.

Ich wünsche Ihnen von Herzen, dass Sie in der Advents- und Weihnachtszeit wenigstens hier oder da ein paar wirklich besinnliche Stunden finden, in denen Sie über die Dinge nachdenken und dankbar sind, die Ihr Leben wertvoll machen.

Ihr Pfarrer Johannes Dübbelde

 


Gemeindefreizeit_Lutherjahr

Kirchentag auf dem Weg

Pilgertour durch Thüringen und Sachsen-Anhalt zum Abschluss des Kirchentages in Wittenberg vom 24. bis 29. Mai 2017.

Der Kirchentag zum Reformationsjubiläum 2017 wird ein ganz besonderes Ereignis werden: Nicht nur in Berlin wird es ein Programm geben, sondern auch in vielen mitteldeutschen Lutherstädten wird es sogenannte „Kirchentage auf dem Weg“ geben.

Dies möchten wir nutzen und über verschiedene Stationen gemeinsam nach Wittenberg fahren, wo am Sonntag, den 28. Mai, auf den Elbwiesen der große Abschlussgottesdienst stattfinden wird. (Hier werden auch die Kirchentagsbesucher aus Berlin erwartet.)

Während des ersten Teiles der Reise wollen wir vom 24. bis 26. Mai in der Ev. Familienbildungsstätte Brotterode im Thüringer Wald einkehren. Hier werden wir die Lutherstädte Schmalkalden (eine der schönsten Städte Thüringens) und natürlich Eisenach mit Wartburg, Georgenkirche und Lutherhaus-Museum besuchen.

Foto rechts: Georgenkirche Eisenach Anschließend fahren wir weiter nach Halle, wo bereits jetzt in der Jugendherberge und einem nahe gelegenen Hotel Zimmer für uns gebucht sind. Hier wohnen wir bis zu unserer Rückfahrt am Montag, den 29. Mai.

  • Halle und Eisleben bieten gemeinsam einen „Kirchentag auf dem Weg“ an. Es besteht hier nicht nur die Möglichkeit, Luthers Geburts- und Sterbehaus zu besichtigen, sondern auch Bibelarbeiten, Vorträge und gemeinsame Kirchentags-Aktionen zu besuchen. In Halle kann zudem an der Eröffnung der gleichzeitig stattfindenden Händel-Festspiele teilgenommen werden.
  • Sonntags machen wir uns gemeinsam auf den Weg nach Wittenberg, um dort mit vielen anderen den Abschlussgottesdienst zu feiern. Es besteht dann die Möglichkeit die dortigen Lutherstätten zu besichtigen.

Wer Interesse an einer Mitfahrt hat (Achtung: Die Plätze sind aufgrund der großen Nachfrage begrenzt!), melde sich bitte möglichst schnell bei:

Pfr. Markus Risch, Tel. 06747 326, markus.risch@ekir.de Hier können Sie dann auch konkrete Informationen zu den genauen Kosten erhalten. Selbstverständlich unterstützt unsere Gemeinde auch diesmal Familien und Einzelpersonen, die sich eine solche Reise nicht leisten können.

(Hinweis: Pfarrer Dübbelde wird parallel eine Fahrt nach Berlin zum Hauptprogramm des Kirchentages anbieten. Nähere Informationen dazu folgen in Kürze.)


Besuch aus Frankreich

Sechs Tage waren sie Ende Oktober zu Besuch in unserer Gemeinde: Achtzehn Mitglieder und Angehörige des Chores “Goudimel” der Evangelischen Kirchengemeinde im Großraum Montpellier.

Reichhaltig war das Programm, das zwölf Gastgeberfamilien und der Pfalzfelder Projektchor mit den französischen Freunden erleben und gestalten konnten.
Anreisetag war der 28. Oktober. Nach nur einer gemeinsamen Probe am Samstag gestalteten die beiden Chöre einen zweisprachigen Taufgottesdienst in Boppard mit. Es folgte eine Stadtführung in französischer Sprache und ein gemeinsames Essen im “Bellevue“.

Höhepunkt des Reformationstags war das geistliche Chorkonzert in unserer Emmelshausener Kirche (Foto oben). Das von vielen Freiwilligen organisierte Buffet im Anschluss konnte manchem Viersternerestaurant das Wasser reichen.

Am Vormittag hatten sich Gäste und Gastgeber schon zu einer französischen Stadtführung in Koblenz zusammen gefunden.
Der 1. November war der Tag der individuellen Unternehmungen. Gastgeber und Gäste hatten genug Zeit, etwas miteinander zu unternehmen. Einige besuchten den Rhein, andere die Mosel.
Am Abend versammelten wir uns alle wieder zum Filmabend. Thema: “Die andere Heimat” von Edgar Reitz.

Am letzten Tag fuhren die Gäste und einige der Gastgeber noch nach Gehlweiler, dem Schauplatz des Geschehens der “anderen Heimat”. Dort empfing uns zu einer zweistündigen Führung Helma Hammen, die Casting-Chefin der Filmproduktion, die selber auch eine Rolle in dem Film gespielt hatte.

Ein Essen im “Beller Bahnhof”, ein Gespräch mit Jutta und August Dahl über die Zeit der Friedensbewegung und die Besichtigung der “Raketenkuh” an einer Scheune in Bell rundeten den Besuch ab, der mit dem Rückflug der Freunde nach Frankreich vom “Hahn” aus endete.


Nur ein kleines Dankeschön – aber von Herzen

Was wären wir Hauptamtlichen ohne die ehrenamtlichen Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen in unserer Gemeinde?

An vielen Stellen sind sie aktiv, zum Beispiel als Gemeindebriefausträger, in unseren Besuchsdienstkreisen, in der Jugendarbeit, als Lektoren im Gottesdienst, als ehrenamtliche Küster, im Gospelchor, im Pfalzfelder Projektchor und der dortigen Frauenrunde, in der Kirchenmusik, in den Seniorenkreisen, im Kindergottesdienst, im Presbyterium, um nur einige Lebensbereiche unserer Gemeinde zu nennen.

Ein herzliches Dankeschön möchte ich Ihnen und Euch im Namen aller Haupt- und Nebenamtlichen unserer Gemeinde sagen und Ihnen und Euch eine besinnliche Adventszeit und ein gesegnetes Weihnachtsfest wünschen.

Stellvertretend für viele: Pfarrer Dübbelde gratuliert Gertrud Sedlatschek im Namen der Pfalzfelder Kaffeestubb’ zum runden Geburtstag und dankt ihr für ihre ehrenamtliche Mitarbeit in der Gemeinde.

Ihre Pfarrer Johannes Dübbelde und Markus Risch


Weihnachten in Badenhard

Bei Redaktionsschluss dieses Gemeindebriefs am 3.11.2016 stand noch nicht fest, ob in Badenhard an Weihnachten ein Gottesdienst stattfinden kann. Bitte beachten Sie eventuelle Veröffentlichungen in Amtsblatt bzw. Presse.
Die Sanierung unserer Dorfkirche in Badenhard ist seit Anfang November im Gang. Zwingend notwendig wurde diese Maßnahme unter anderem, weil die im Rahmen einer früheren Innensanierung aufgetragene weiße Dispersionsfarbe das Atmen der Wände verhinderte, was zu schweren Feuchtigkeitsschäden geführt hat.
Das Abtragen der schädlichen Dispersionsfarbe brachte die überraschende Erkenntnis, dass wertvolle Teile der Ornamente aus den Jahren 1909/1910 wieder freigelegt wurden. Fachleute bestätigen, dass die Restaurierung dieser Ornamente den Wert unserer denkmalgeschützten, Original-Jugendstilkirche in erheblicher Weise aufwerten kann.
Johannes Dübbelde
Fotos: Freigelegte Ornamente in unserer Badenharder Kirche. Ursprüngliche Inschrift oben: “Ehre sei Gott in der Höhe”


Ein Gemeindepädagoge für die Jugendarbeit

Mein Name ist Lutz Brückner-Heddrich, ich bin fast 48 Jahre alt und wohne mit meiner Frau Jessica und unseren drei Kindern (7/4/2) in Medenscheid bei Bacharach. Wenn es die Zeit erlaubt, wandere ich gerne, spiele Gitarre und singe und fahre gerne Fahrrad.

Dort bin ich seit 21 Jahren als Gemeindepädagoge in der Kinder- und Jugendarbeit tätig, das heißt, ich leite Freizeiten, Projekte und Gruppenstunden für Kinder- und Jugendliche und qualifiziere die ehrenamtlichen Mitarbeitenden.

Ich bin Dipl. Sozialarbeiter, Dipl. Religionspädagoge und habe eine Zusatzausbildung im Erlebnis- und Abenteuersport.
Am 27. November um 14.30 Uhr werde ich in Bacharach als Gemeindepädagoge ordiniert.

Da meine Eltern beide in der Kirchengemeinde und im CVJM Mettmann aktiv waren / sind, bin ich schon als Säugling mit auf Freizeiten gefahren und kenne auch die Gemeindearbeit von Kindesbeinen an. Als Jugendlicher habe ich dort einen Gitarrenkreis geleitet, war im Jugendchor und habe auf einigen Freizeiten als Teamer mitgearbeitet. Meinen Zivildienst habe ich in einem Internat für hörgeschädigte und mehrfachbehinderte Kinder und Jugendliche in Euskirchen absolviert.
In der Kirchengemeinde Emmelshausen-Pfalzfeld bin ich nun mit einer 30%-Stelle für die Arbeit mit Ehrenamtlichen, Vorkonfirmanden und für die Vernetzung der bestehenden Angebote für Kinder- und Jugendliche zuständig. Da die Vorkonfirmandenarbeit derzeit in den Händen von Ute Straßburger liegt, freue ich mich über die Möglichkeit schrittweise ein Mitarbeiterteam für die VoKo- und Konfi-Arbeit aufbauen zu können. In den nächsten Wochen werde ich alle Gruppen für Kinder und Jugendliche besuchen und versuchen mich allen Mitarbeitenden vorzustellen.

Bisher gab es mit mir ein Coaching für die Konfirmandenteamer. Anschließend haben wir und der Vikar Samuel Dörr einen Kennenlern-Nachmittag für den neuen Konfi-Jahrgang organisiert. Bei den Ehrenamtlichentreffen, die zukünftig an Montag- und Freitagnachmittagen und –abenden stattfinden sollen, ging es bisher um die Themen: Methoden und Inhalte in der Konfirmandenarbeit, 5-Minuten-Spiele ohne Material, und in Zusammenarbeit mit dem CVJM-Emmelshausen fand am 14. November eine Schulung „Gewaltprävention und Schutz von Kindern und Jugendlichen“ statt.

Ich hoffe, durch meine beruflichen Erfahrungen in den Kirchengemeinden Vierthäler und St. Goar, Impulse in die bestehende Kinder- und Jugendarbeit einbringen zu können und durch meine Ausbildung als Gemeindepädagoge zur Weiterentwicklung der jungen Gemeinde und ihrer Vereine und Verbände beitragen zu können.
Bisher habe ich viele schöne und Mut machende Begegnungen in Ihrer Kirchengemeinde machen dürfen und freue mich auf eine gute Zusammenarbeit.

Sie erreichen mich montags- und freitagnachmittags im Ev. Gemeindehaus in Emmelshausen oder unter der Anschrift:
Ev. Regionalstelle für Kinder und Jugendarbeit Blücherstr. 15 – 19, 55422 Bacharach Tel: 06743 965883 – mobil: 0157 80377172 Email: Ev.Regionalstelle@online.de

Es grüßt Sie
Lutz Brückner-Heddrich


Ich bin dann mal zurück

Es war wie ein Wink des Himmels, als Simone, eine junge Katholikin, im ökumenischen Arbeitskreis von ihrem Pilgerweg nach Santiago de Compostela berichtete. Sie hatte bereits über 500 km zurückgelegt und suchte Wegbegleiter für die nächste Etappe von Dijon über Beaune nach Taizé im schönen Burgund, ca. 132 km. Mein persönliches Ziel war nicht das Jakobusgrab in Spanien, sondern die mystisch – spirituelle Atmosphäre in der Communauté von Taizé. Während der Vorbereitungen kam dann noch Gerti dazu und unsere kleine ökumenische Pilgergruppe machte sich auf den Weg.

Die Anreise und der abendliche Fußweg vom Hbf Dijon-Ville zu dem kleinen Hotel am Stadtrand von Dijon, 6 km, waren so etwas wie ein „ warm up “.
Am nächsten Morgen, es war Sonntag, gingen wir bei herrlichem Sonnenschein los und suchten die ersten Markierungen in Form der Jakobsmuschel. Nach 4 km kamen wir durch ein kleines Dorf und besuchten dort einen Gottesdienst. Natürlich erregten wir durch unsere Ausstattung großes Aufsehen und nach dem Gottesdienst umringten uns viele Menschen, um mehr zu erfahren. Mit vielen guten Wünschen ging es dann weiter. Petrus meinte es wirklich gut mit uns, aber mir wurde mit jedem Schritt bewusster, ich schleppte viel Ballast auf den Schultern mit. Nachdem ich mich von Überflüssigem getrennt hatte, ging es wesentlich entspannter weiter. Am dritten Tag standen wir plötzlich vor einem großen Holztor, welches uns den Weg versperrte. Auf mehreren Schildern lasen wir: „ Stopp “, „ Privat“, „Betreten verboten“. Wir fanden einen schmalen Trampelpfad und schlugen uns, teils gebückt, durch dichtes Unterholz, bis wir wieder auf dem richtigen Weg waren. Am fünften Tag begann es zu regnen, aberdas konnte uns nicht mehr betrüben, und am sechsten Tag, als wir gegen Mittag Taizé erreichten, kam die Sonne wieder durch. Wunderbare Erlebnisse und tolle Begegnungen spornten uns immer wieder an und verdeutlichten uns: „Der Weg ist das Ziel “.

Einen eindrucksvollen Abschluss bildeten die zwei besinnlichen Tage in der von Nächstenliebe getragenen, internationalen Gemeinschaft von Taizé.
Fazit: Führte dieser Weg mich zu mir selbst, soll mich ein anderer Weg im nächsten Jahr zu den Menschen führen.

Werner Knieling


Kirchturm Pfalzfeld: Ein “Sorgenkind erster Güte”

Kirchturm PfalzfeldÖffentlicher Informationsabend am 15. Juni 2016 um 19.30 Uhr im Evangelischen Gemeindehaus in Pfalzfeld, Kirchweg Der Turm der Pfalzfelder Kirche ist baufällig. Zwar bestehen nach Auskunft unseres Statikers zur Zeit (noch) keine sicherheitsrelevanten Risiken, die eine Absperrung des Friedhofsbereichs erforderlich machen würden, doch dieser Zustand kann sich schon mit dem nächsten Sturm einstellen, der über den Hunsrück fegt. Eine Sanierung des Kirchturms in der Form, die seit Jahrhunderten das öffentliche Erscheinungsbild von Pfalzfeld prägt und auch so etwas wie das “Wahrzeichen von Pfalzfeld” ist, wird mit Kosten in Höhe von weit mehr als 300.000 Euro veranschlagt.

Kirchturm Pfalzfeld2

Zeichnung: Die Pfalzfelder Kirche im Oktober 1937

Diese Maßnahme, sollte sie überhaupt durchgeführt werden können, kann unsere Kirchengemeinde nur dann ins Auge fassen, wenn die interessierte Öffentlichkeit, also Bürger und Kommunalgemeinde(n) sich an einem solchen Projekt nachhaltig beteiligen. Sollte dies nicht der Fall sein, muss die Evangelische Kirchengemeinde den Komplettabbau des Dachstuhls und die Errichtung z.B. eines Flachdachs oder den sicherheitstechnisch verantwortbaren Verfall des Kirchturms in Erwägung ziehen. Um festzustellen, ob es die “interessierte Öffentlichkeit” überhaupt gibt, und, wenn ja, wie groß sie ist, laden wir zu dem oben angegegenen Datum in unser Evangelisches Gemeindehaus neben der Kirche in Pfalzfeld ein.

Pfarrer J. Dübbelde, Vorsitzender des Presbyteriums
Werner Knieling, Baukirchmeister


Flüchtlingshilfe

Kriege, Krisen und Armut veranlassen Menschen ihre Heimat zu verlassen, um ihr Überleben oder ihre Wünsche nach Frieden oder Menschenwürde zu verwirklichen. Seit nunmehr einem Jahr finden diese Menschen ein dauerhaftes oder auch nur vorübergehendes Zuhause bei uns. Die Motive und Träume sind so unterschiedlich wie die Menschen selbst, und gerade in den letzten Wochen sind viele dieser Träume zerplatzt. Menschen, die sich zum ersten Mal nicht um ihr tägliches Essen Gedanken machen mussten und deren Kinder regelmäßig in die Schule gehen durften, mussten wieder in ihre Heimat zurückkehren.

Andere Flüchtlinge haben begonnen sich in den Alltag einzufinden. Die Verständigung fällt leichter, Praktika ermöglichen erste Kontakte mit dem Arbeitsleben, und auch unsere Kirchen sind Anlaufpunkte geworden. Ob Gottesdienste, Sprachkurse oder das tolle Konzert der Hunsrück-Gospel-Family – unsere neuen Mitbürger waren und sind dabei.

Aber ein Ende des Zuzugs ist nicht abzusehen und stellt Verwaltung, ehrenamtliche Helfer und die Bevölkerung vor immer neue Herausforderungen. Die sich fast wöchentlich ändernde Rechtslage im Hinblick auf Aufenthaltsstatus, Zugang zum Arbeitsmarkt, Organisation der Erstaufnahme oder Versorgung sorgt für Verwirrung und macht nachhaltige Unterstützung auf allen Ebenen schwierig.

Schwierigkeiten sind dazu da, dass man sich ihnen stellt und versucht, vor Ort Lösungen im Sinne der Betroffenen zu entwickeln. Daran arbeiten zahlreiche ehrenamtliche Helfer, die öffentliche Verwaltung, die Kirchen und die Wohlfahrtsverbände.

Wer sich in die vielfältigen Aufgaben der Flüchtlingshilfe einbringen möchte, Wohnraum zur Verfügung stellen kann, Arbeitsmöglichkeiten bietet, einzelne Personen oder Familien als „Pate“ betreuen möchte oder ganz eigene Ideen mitbringt, kann unter fluechtlingshilfe@emmelshausen.de mit den ehrenamtlichen Helfern Kontakt aufnehmen.

Aktuelle Informationen sind in der Facebook-Gruppe „Flüchtlingshilfe in der Region Emmelshausen“ verfügbar.

Geldspenden an die ehrenamtliche Flüchtlingsarbeit können unter dem Stichwort FLÜCHTLINGSHILFE auf folgendes Konto

Evangelische Kirchengemeinde Emmelshausen-Pfalzfeld
Volksbank Hunsrück-Nahe eG BIC: GENODED1KHK, IBAN: DE82 5606 1472 0000 3178 50

eingezahlt werden.
Alexander Baumer